Gestern Nachmittag habe ich den Bus zurück nach Buenos Aires genommen, gerade noch vor dem großen Wolkenbruch.
Nach kurzem hielt der Bus mitten in der Pampa an. Hä, was geht denn hier? Kurz darauf steht ein älterer Herr in brauner Uniform vor mir und fragt mich irgend etwas (zu diesem Zeitpunkt sind nur 5 Fahrgäste an Bord, 4 unten und ich oben). Ich vermute, dass er wissen will wohin ich möchte? Ich antworte "Buenos Aires"... Noch eine Frage, ich vermute er will wissen, woher ich bin. Ich antworte "Alemania". Er lächelt und scheint mit meinen Antworten zufrieden zu sein. Er wünscht mir eine gute Fahrt und verlässt den Bus, es geht weiter. Diese Nacht schlafe ich nicht ganz so gut wie auf der herfahrt.
Gegen 6 Uhr wache ich auf, der Bus steht schon wieder und irgend jemand läuft im Bus herum. Ich schaue und eine zierliche Frau im braunen Outfit schaut sich die Passagiere und das Handgepäck an, stellt aber keine Fragen. Nach 5min geht es weiter.
Keine Ahnung wie spät es ist, zwischen 8 und 9. Der Bus hält an einer Kontrollstelle und schon wieder steigen Beamte ein. Diesmal werden mehr Passagiere befragt und Pässe kontrolliert. Was ist denn hier los? Ich muss mal einen Einheimischen fragen was es mit den vielen Kontrollen auf sich hat.
In Buenos Aires fahren wir denn auf einem anderen Weg zur Station Retiro da die Autobahn völlig dicht ist. Dabei kommen wir an einer wilden Siedlung vorbei.
Als ich am Busbahnhof ankomme mache ich mich auf die Suche nach einem Taxi und mehr Informationen. Ich sehe eine Menge Taxis stehen und gehe dort hin. Allerdings scheinen die alle gerade Pause zu machen. An allen Ausgängen bilden sich schon Schlangen von Leuten die auf ein Taxi warten. Das scheint die Jungs kalt zu lassen. Als ich mit meinen beiden Rucksäcken und meiner Tasche bei den Taxifahrern vorbeilaufe fragt mich einer wohin ich will. Ich sage zum Flughafen Jorge Newbery. Er schaut kurz in die Runde und fragt wer fahren will. Schnell ist ein williger Fahrer gefunden und los geht es, vorbei an all den wartenden Leuten... Manchmal darf man auch Glück haben.
Zuerst unterhalten wir uns ein wenig über das Verkehrschaos in Buenos Aires. Als wir dann über eine Autobahnbrücke fahren kommen wir wieder an dem Viertel vorbei und er erzählt mir, dass es sich hierbei um Villa 31 (schaut bei Wikipedia) handelt.
Villa 31 ist ein Stadtteil in dem sich die Armen selbst Häuser bauen. Bereits bei der ersten Vorbeifahrt ist mir der wilde und auch unkonventionelle Baustiel aufgefallen. Auch Drogen sind hier groß. Aber die Stadt scheint zu versuchen die Siedlung ein wenig aufzuwerten. Auf dem nächsten Bild in der Mitte sind Arbeiter zu Gange die Gemeinschaftsflächen anlegen.
Dann kommen wir am Rio de la Plata vorbei und er erzählt mir, dass der Fluss nur 3m tief ist! Dann sind wir auch schon am Flughafen und ich mache mich auf die Suche nach dem Schalter.
Der anfänglich günstige Preis für mein Flugticket relativiert sich allerdings als ich erfahre, dass nur 15kg Gepäck inbegriffen sind. $540 später ist auch dieses Problem gelöst. Bei den Sicherheitskontrollen sind ihnen hier Flüssigkeiten völlig egal. Leider haben sie aber mein kleines Messer entdeckt, welches ich mal wieder am Schlüsselbund vergessen habe :-| Schon wieder eines weniger...
Nach 3,5h Flug landen wir dann gegen 19:20 in Ushuaia. Gestern noch 32 Grad im Schatten, jetzt nur noch 7 Grad und auf den Berghängen um die Stadt liegt noch Schnee!
Das sollte ein Bild vom Abendrot werden aber die Handykammera hat es vergeigt... Es kommen bestimmt noch bessere Bilder. Abgesehen davon wird es hier (54,48 Grad Süd) erst wieder gegen 22:00 dunkel, die letzten Tage (25,65 Grad Süd) war schon gegen 19:00 das Licht aus :-)
Freitag, 8. Dezember 2017
Dienstag, 5. Dezember 2017
Day 52: Capitán Calzoncillos
Today was a classic touri day. Getting up late, learning some Spanish and checking out the sounds in the surroundings...
The loudest animals around are cicadas. This speciment is about 5cm from nose to wing tip.
Afterwards an "Adventure Tour"... Hmmmm, lets see what they mean by that. On my itinerary it states jungle tour, flying fox (that's what it's called in Germany, zip-line may be better?) and rappeling... Ok, lets see... On to the back of a truck and off we are towards the jungle. Already the roads here are an adventure. But that can't stop a health fanatic to get on his bike for a short spin!
It took me 5min to get the dust out of my ears. This picture really doesn't do it justice. There was much more dust. He'll get a black lung!!!
Whatever, we started out with our tour through the jungle... Boy that was boring. There are more things happening in my parents back yard, no sh... So no pictures of that, well, I could have taken pictures of a tree or a hole in the ground, then again...
Well, hopefully the flying fox is more fun? Ok, you just can't expect German safety standards here otherwise you'd be lying in a fetal position in your room and that's that.
That thing was swaying... For my that was the most hair raising part, the flying fox was fun as always but no match for the ones in the Black Forest. They are way better.
The only thing left after was the rappeling. I only understood a small part of what our guide told us. He said he'd repeat everything in English but that clearly wasn't the case. Now came the part that wasn't mentioned in my booking or on the way over...
Well, basically, they pulled us through a waterfall on a rope :-D Good thing I'd given my glasses to the guide before that. Otherwise they'd be gone for sure.
After a little more than three hours I was back at the hotel and wet as can be. Now quickly back to the room, taking the shoes of in front of the door, into the room and out of my clothes. Puh, quickly back out to turn over my shoes and "clack"... Wait, "clack"? These electronic locks are great... So what's the take away here? Always make sure you wear clean underwear. Ok, my undies are wet but clean and black. Could be swimming trunks. Back to reception for another access card. Good thing the hotel is almost empty, could have been more embarrasing...
Why do I have to think about Capitán Calzoncillos all of a sudden?
The loudest animals around are cicadas. This speciment is about 5cm from nose to wing tip.
Afterwards an "Adventure Tour"... Hmmmm, lets see what they mean by that. On my itinerary it states jungle tour, flying fox (that's what it's called in Germany, zip-line may be better?) and rappeling... Ok, lets see... On to the back of a truck and off we are towards the jungle. Already the roads here are an adventure. But that can't stop a health fanatic to get on his bike for a short spin!
It took me 5min to get the dust out of my ears. This picture really doesn't do it justice. There was much more dust. He'll get a black lung!!!
Whatever, we started out with our tour through the jungle... Boy that was boring. There are more things happening in my parents back yard, no sh... So no pictures of that, well, I could have taken pictures of a tree or a hole in the ground, then again...
Well, hopefully the flying fox is more fun? Ok, you just can't expect German safety standards here otherwise you'd be lying in a fetal position in your room and that's that.
That thing was swaying... For my that was the most hair raising part, the flying fox was fun as always but no match for the ones in the Black Forest. They are way better.
The only thing left after was the rappeling. I only understood a small part of what our guide told us. He said he'd repeat everything in English but that clearly wasn't the case. Now came the part that wasn't mentioned in my booking or on the way over...
Well, basically, they pulled us through a waterfall on a rope :-D Good thing I'd given my glasses to the guide before that. Otherwise they'd be gone for sure.
After a little more than three hours I was back at the hotel and wet as can be. Now quickly back to the room, taking the shoes of in front of the door, into the room and out of my clothes. Puh, quickly back out to turn over my shoes and "clack"... Wait, "clack"? These electronic locks are great... So what's the take away here? Always make sure you wear clean underwear. Ok, my undies are wet but clean and black. Could be swimming trunks. Back to reception for another access card. Good thing the hotel is almost empty, could have been more embarrasing...
Why do I have to think about Capitán Calzoncillos all of a sudden?
Tag 52: Capitán Calzoncillos
So, heute war ein klassischer Touritag. Spät aufstehen, spanisch lernen, und die Geräusche in der Umgebung erkunden...
Die größten Rabauken sind hier die Zikaden, hier vermutlich eine Singzikade? Isa, Simone, habt ihr dazu ne Meinung? Das kleine Tierchen ist ca. 5cm lang, von der Nase bis zur Flügelspitze.
Danach gab es eine "Action Tour"... Hmmmm, mal sehen was sie hier darunter verstehen. Auf dem Programm stehen Tour durch den Urwald, Flying Fox und Abseilen... Ok, schauen wir mal...
Ab auf die Pritsche eines LKWs und ab Richtung Urwald. Alleine die Strassen hier sind schon ein Abenteuer. Aber das kann einen Gesundheitsfanatiker nicht davon abhalten ne Runde mit dem Bike zu drehen!
Also ich hab 5min gebraucht, bis ich den Staub wieder aus den Ohren hatte. Auf dem Bild kommt das nicht ganz raus, aber an dieser Stelle staubt es gerade wenig! Das gibt doch ne Staublunge!!!
Wie dem auch sei, bei uns ging es mit der Tour durch den Urwald los... Alter war das öde, da passiert bei meinen Eltern im Garten mehr, ohne Sch... Darum auch keine Bilder, ok, ich hätte nen Baum oder ein Loch im Boden fotografieren können aber...
Na gut, vielleicht macht der Flying Fox ja mehr Spaß? Also da darf man jetzt keine Deutschen Sicherheitsstandards anlegen, sonst verzweifelt man und liegt in Embriostellung im Zimmer und das wars.
Hat das beim hochgehen geschwankt... Das war der für mich haarsträubendste Teil, der Flying Fox war gewohnt witzig aber kein Vergleich zu denen im Schwarzwald, die sind viel besser.
So, bleibt noch das Abseilen. Ich verstehe ja nur nen Bruchteil von dem was unser Guide so erzählt. Er hat zwar gesagt, dass er das auch alles auf Englisch sagt aber davon ist bisher nicht viel zu merken. Und dann kam der Teil von dem ich weder bei der Buchung noch auf der Fahrt hierher was mitbekommen hab...
Äh, im Prinzip wurden wir am Seil durch einen Wasserfall gezogen :-D Zum Glück hatte ich dem Guide vorher noch meine Brille gegeben, die wäre sonst weg gewesen.
Nach etwas mehr als drei Stunden war ich klatsch nass wieder zurück im Hotel. Nichts wie ins Zimmer, vor der Tür die Schuhe ausgezogen, rein und raus aus den nassen Klamotten. Puh, kurz nochmal raus um die Schuhe umzudrehen und "klack"...
Äh, "klack"? So ein elektronisches Schloss ist schon eine tolle Sache... Was lernen wir daraus, immer drauf achten, dass die Unterhose sauber ist. Gut, die ist zwar nass aber dafür sauber und schwarz. Könnte ne Badehose sein. Also zurück zur Rezeption, kurz ne neue Karte besorgt und alles gut. Zum Glück ist das Hotel fast lehr, da war das weniger peinlich...
Wieso muss ich nur gerade an Capitán Calzoncillos denken?
Die größten Rabauken sind hier die Zikaden, hier vermutlich eine Singzikade? Isa, Simone, habt ihr dazu ne Meinung? Das kleine Tierchen ist ca. 5cm lang, von der Nase bis zur Flügelspitze.
Danach gab es eine "Action Tour"... Hmmmm, mal sehen was sie hier darunter verstehen. Auf dem Programm stehen Tour durch den Urwald, Flying Fox und Abseilen... Ok, schauen wir mal...
Ab auf die Pritsche eines LKWs und ab Richtung Urwald. Alleine die Strassen hier sind schon ein Abenteuer. Aber das kann einen Gesundheitsfanatiker nicht davon abhalten ne Runde mit dem Bike zu drehen!
Also ich hab 5min gebraucht, bis ich den Staub wieder aus den Ohren hatte. Auf dem Bild kommt das nicht ganz raus, aber an dieser Stelle staubt es gerade wenig! Das gibt doch ne Staublunge!!!
Wie dem auch sei, bei uns ging es mit der Tour durch den Urwald los... Alter war das öde, da passiert bei meinen Eltern im Garten mehr, ohne Sch... Darum auch keine Bilder, ok, ich hätte nen Baum oder ein Loch im Boden fotografieren können aber...
Na gut, vielleicht macht der Flying Fox ja mehr Spaß? Also da darf man jetzt keine Deutschen Sicherheitsstandards anlegen, sonst verzweifelt man und liegt in Embriostellung im Zimmer und das wars.
Hat das beim hochgehen geschwankt... Das war der für mich haarsträubendste Teil, der Flying Fox war gewohnt witzig aber kein Vergleich zu denen im Schwarzwald, die sind viel besser.
So, bleibt noch das Abseilen. Ich verstehe ja nur nen Bruchteil von dem was unser Guide so erzählt. Er hat zwar gesagt, dass er das auch alles auf Englisch sagt aber davon ist bisher nicht viel zu merken. Und dann kam der Teil von dem ich weder bei der Buchung noch auf der Fahrt hierher was mitbekommen hab...
Äh, im Prinzip wurden wir am Seil durch einen Wasserfall gezogen :-D Zum Glück hatte ich dem Guide vorher noch meine Brille gegeben, die wäre sonst weg gewesen.
Nach etwas mehr als drei Stunden war ich klatsch nass wieder zurück im Hotel. Nichts wie ins Zimmer, vor der Tür die Schuhe ausgezogen, rein und raus aus den nassen Klamotten. Puh, kurz nochmal raus um die Schuhe umzudrehen und "klack"...
Äh, "klack"? So ein elektronisches Schloss ist schon eine tolle Sache... Was lernen wir daraus, immer drauf achten, dass die Unterhose sauber ist. Gut, die ist zwar nass aber dafür sauber und schwarz. Könnte ne Badehose sein. Also zurück zur Rezeption, kurz ne neue Karte besorgt und alles gut. Zum Glück ist das Hotel fast lehr, da war das weniger peinlich...
Wieso muss ich nur gerade an Capitán Calzoncillos denken?
Montag, 4. Dezember 2017
Day 51: Iguazu, the other side
So, as I'll be travelling for a few weeks I hope that I can entertain you a little more often.
After seeing the Argentinian side of the waterfalls I had a look at the Brazilian side today. This is a tri country area where Argentina, Brazil and Paraguay border (is that how you say it? sounds wired...) Just a short trip over the border to Brazil and a whole page in my passport is full of stamps... Finally this thing is looking like a real travel document:-)
Right at the entrace we were greated by a bird with a gib nose...
Noooooo, not you!!! This one... (Ok, this works much better in German as the German word for a Coati is "nose bear";-)
On the way to the visitors platform I also came across the usual suspects, Iguanas and Coatis.
The Brazilian side is smaller and has fewer waterfalls as the Argentinian side. Also there are hardly any trails. So from my point of view it's less attractive. Solely the view on "Garganta del Diablo" from down below is worth the visit.
Here, on this small island in the back, right above the rainbow, the film "Mission" with Robert de Niro was filmed. (Warning, picture taken the day before from the Argentinian side;-)
2006 was an "El Niña" year and there was so little rain that you could cross from the little pier on the left to the island without getting your feet wet. As already mentioned, 2014 was "El Niño" and the complete opposite.
Ok, there is another advantage to the park. You can easily pay with your credit card. However, if you pay with Argentinian pesos you have to show your passport...
Oh, and before I forget. If you're ever coming here, you'll get wet. If you want to avoid that, there's only one thing that works, a full body rubber ;-) The next thing to that are clear plastic bags with a hood and arms. Because everything that has more openings just doesn't work. Also as you'll be throwing the thing away anyhow you might just as well use the cheaper and less resource intensive variant.
After seeing the Argentinian side of the waterfalls I had a look at the Brazilian side today. This is a tri country area where Argentina, Brazil and Paraguay border (is that how you say it? sounds wired...) Just a short trip over the border to Brazil and a whole page in my passport is full of stamps... Finally this thing is looking like a real travel document:-)
Right at the entrace we were greated by a bird with a gib nose...
Noooooo, not you!!! This one... (Ok, this works much better in German as the German word for a Coati is "nose bear";-)
On the way to the visitors platform I also came across the usual suspects, Iguanas and Coatis.
The Brazilian side is smaller and has fewer waterfalls as the Argentinian side. Also there are hardly any trails. So from my point of view it's less attractive. Solely the view on "Garganta del Diablo" from down below is worth the visit.
Here, on this small island in the back, right above the rainbow, the film "Mission" with Robert de Niro was filmed. (Warning, picture taken the day before from the Argentinian side;-)
2006 was an "El Niña" year and there was so little rain that you could cross from the little pier on the left to the island without getting your feet wet. As already mentioned, 2014 was "El Niño" and the complete opposite.
Ok, there is another advantage to the park. You can easily pay with your credit card. However, if you pay with Argentinian pesos you have to show your passport...
Oh, and before I forget. If you're ever coming here, you'll get wet. If you want to avoid that, there's only one thing that works, a full body rubber ;-) The next thing to that are clear plastic bags with a hood and arms. Because everything that has more openings just doesn't work. Also as you'll be throwing the thing away anyhow you might just as well use the cheaper and less resource intensive variant.
Tag 51: Iguazu, die andere Seite
So, da ich jetzt ja erst mal ein paar Wochen lang richtig auf Reise bin hoffe ich, dass ich euch ein wenig mehr unterhalten kann.
Nachdem ich mir gestern die Argentinische Seite der Wasserfälle angeschaut habe kam heute die Brasilianische dran. Ich befinde mich hier ja auch in einem Dreiländereck, Argentinien, Brasilien und Paraguay. Einmal kurz nach Brasilien rüber und schon ist in meinem Reisepass eine Seite mit Stempeln voll... Bis dieser Trip vorbei ist sieht mein Reisepass endlich wie ein richtiges Reisedokument aus :-)
Gleich am Eingang empfing uns ein komischer Vogel mit viel zu großen Nase...
Neeeeiiiiin, nicht ihr!!! Der hier...
Auf dem Weg zur Aussichtsplatform traf ich dann auch wieder die üblichen verdächtigen, Leguane und Nasenbären.
Die Brasilianische Seite ist kleiner und hat viel weniger Wasserfälle als die Argentinische Seite. Ausserdem gibt es kaum Wanderwege. Sie ist aus meiner Sicht also weniger attraktiv. Einziger Vorteil, man hat einen Blick auf den "Garganta del Diablo" von unten.
Hier, auf dieser kleinen Insel im Hintergrund oberhalb des Regenbogens, wurde auch der Film "Mission" mit Robert de Niro verfilmt. (Vorsicht, Bild vom Vortag, von der Argentinischen Seite ;-)
2006 war mal wieder "El Niña" dran und da fiel so wenig Regen, dass man trockenen Fußes, von dem Steg links im Bild, zur Insel laufen konnte. Wie gesagt, 2014 bei "El Niño" was es dann das genaue Gegenteil.
Ok, einen Vorteil hat der Park noch, man kann problemlos mit Karte zahlen. Wenn man allerdings Argentinische Pesos verwendet muss man den Reisepass vorzeigen...
Ach, und bevor ich es vergesse. Solltet ihr mal hierher kommen, hier wird man nass. Will man das vermeiden hilft nur eines, ein Ganzkörperkondom. Was dem am nächsten kommt sind Klarsichttüten mit Kaputze und Ärmeln, alles was irgendwo offen ist könnt ihr vergessen. Da das alles sowieso in den Müll wandert, dann lieber gleich die Billigvariante die auch die wenigsten Resourcen verschwendet.
Nachdem ich mir gestern die Argentinische Seite der Wasserfälle angeschaut habe kam heute die Brasilianische dran. Ich befinde mich hier ja auch in einem Dreiländereck, Argentinien, Brasilien und Paraguay. Einmal kurz nach Brasilien rüber und schon ist in meinem Reisepass eine Seite mit Stempeln voll... Bis dieser Trip vorbei ist sieht mein Reisepass endlich wie ein richtiges Reisedokument aus :-)
Gleich am Eingang empfing uns ein komischer Vogel mit viel zu großen Nase...
Neeeeiiiiin, nicht ihr!!! Der hier...
Auf dem Weg zur Aussichtsplatform traf ich dann auch wieder die üblichen verdächtigen, Leguane und Nasenbären.
Die Brasilianische Seite ist kleiner und hat viel weniger Wasserfälle als die Argentinische Seite. Ausserdem gibt es kaum Wanderwege. Sie ist aus meiner Sicht also weniger attraktiv. Einziger Vorteil, man hat einen Blick auf den "Garganta del Diablo" von unten.
Hier, auf dieser kleinen Insel im Hintergrund oberhalb des Regenbogens, wurde auch der Film "Mission" mit Robert de Niro verfilmt. (Vorsicht, Bild vom Vortag, von der Argentinischen Seite ;-)
2006 war mal wieder "El Niña" dran und da fiel so wenig Regen, dass man trockenen Fußes, von dem Steg links im Bild, zur Insel laufen konnte. Wie gesagt, 2014 bei "El Niño" was es dann das genaue Gegenteil.
Ok, einen Vorteil hat der Park noch, man kann problemlos mit Karte zahlen. Wenn man allerdings Argentinische Pesos verwendet muss man den Reisepass vorzeigen...
Ach, und bevor ich es vergesse. Solltet ihr mal hierher kommen, hier wird man nass. Will man das vermeiden hilft nur eines, ein Ganzkörperkondom. Was dem am nächsten kommt sind Klarsichttüten mit Kaputze und Ärmeln, alles was irgendwo offen ist könnt ihr vergessen. Da das alles sowieso in den Müll wandert, dann lieber gleich die Billigvariante die auch die wenigsten Resourcen verschwendet.
Tag 50: Iguazu
Freitag, 01.12.2017
Freitag war der letzte Tag in der Schule. Juhu, Ferien!!! Ich muss schon sagen, der Unterricht hat mich ganz schön geschlaucht... Sprachen sind ja nicht so meine Stärke (jaja, Rühbe, Kretze... lacht ruhig). Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Das lag vor allem an der tollen Gruppe, inklusive Lehrerin.
Nach der Schule bin ich noch kurz Mittagessen gegangen und dann ab ins Hostel um die Rucksäcke zu packen... Irgendwas muss ich loswerden aber ichstreube sträube mich noch.
Dann gings mit dem Taxi nach Retiro. Das ist ein großer Busbahnhof. Den könnt ihr euch wie ein Flughafenterminal vorstellen. Nur, daß hier eben unzählige Bus die Hauptstadt in alle Richtungen verlassen.
Hier seht ihr das hintere Drittel! Die Busse kommen und gehen hier im Minutentakt und werden auch genau wie am Flughafen auf Bildschirmen aufgelistet.
Dann, mit ein paar Minuten Verspätung kam auch mein Bus der Firma "Crucero del Norte". In diesen Bussen gibt es meist drei Kategorien (Cama ist übrigens spanisch für Bett):
Also die junge Frau war so knappe 160cm groß, aber mit Schuhen 170cm, ich übertreibe echt nicht. Ich hatte echt Sorge, dass sie sich die Haxen bricht. Naja, als es dann Essen gab hatte sie Schuhe ohne Absatz angezogen. Respekt vor der Leistung dieser Frau die den ganzen Service alleine geschmissen hat.
Vor dem Essen gab es einen Whisky, so man denn wollte, dann essen wie im Flugzeug, genau so ereignislos :-| Danach auf Wunsch noch ein Gläschen Sekt, Wein oder sonstiges. Bei mir ne Dose Bier zum Essen :-) Mit den Sitzen und der Verpflegung habe ich dann auch die 18h gut rumbekommen. Es gab zwar auch Filme aber leider bei mir am Platz der Stecker defekt wodurch ich keinen Ton hatte und das WLAN an Bord hat leider auch nicht funktioniert aber was solls.
Das tolle, wenn man mit dem Bus unterwegs ist, man sieht viel von der Landschaft. Man sieht die ganzen gerodeten Flächen die früher mal Urwald waren. Jetzt stehen dort meist Nadelbäume die als Telefonmasten herhalten müssen oder zu Papier werden. Die Straße ist, wie soll ich das sagen, eine Holperpiste. Nur in Stadtnähe erinnert sie an eine Autobahn, der Rest war eher wie die A8 zwischen Stuttgart und Pforzheim bevor sie neu gebaut wurde. Ihr erinnert euch sicher an die Betonplatten...
Und sobald man die Stadt verlässt werden die Ortschaften und die Häuser deutlich einfacher und die Dächer sind dann oft aus Wellblech.
================================================================
Samstag, 02.12.2017
Gegen 13:45 sind wir dann in Puerto Iguazu angekommen. Beim aussteigen hat mich fast der Schlag getroffen, 30° und vermutlich 70-80% Luftfeuchtigkeit, wow.
Dafür bin ich in einem netten Hotel untergebracht das mitten im Regenwald liegt. Da laufen einem dann schon mal größere Echsen, ein Jungtier mit 30cm, über den Weg, klasse :-) Es hat auch einen Pool aber da habe ich nicht genutzt weil ich voll im Stress bin.
Wie gesagt, gegen 14:30 war ich im Hotel, dann etwas zu Mittag gegessen. Dann kam auch schon der Typ vom Reisebüro und ich habe noch die Vollmondtour für die Wasserfälle für den selben Tag gebucht, Abfahrt 19:30. Im Nachhinein vielleicht ein wenig zu Optimistisch gleich am ersten Tag mit so einem Progamm anzufangen. Ich habe ja Sonntag gleich wieder Programm.
Leider habe ich nur noch Platz in der 3. und somit späten Tour bekommen. Das war ein wenig schade, da der Mond schon sehr hoch stand und ich ihn nicht mehr wirklich gut aufs Bild bekommen habe. Das ist auf jeden Fall ein toller Anblick und ein feuchter dazu. Die Wasserfälle haben ihr eigenes Mikroklima und an diesem Abend blieb kein Auge trocken... Leider war ich da nicht gut vorbereitet und man hat auch relativ wenig Zeit, max. 30 min, dann muss man wieder zurück. Nichts desto trotz ein toller Abend. Gegen Mitternacht war ich dann wieder im Hotel.
================================================================
Sonntag, 03.12.2017
06:45, mein Wecker klingelt, die spinnen doch! Ich bleib noch liegen, is noch ewig hin bis 7:45... Verdammt, 07:05, wo ist nur die Zeit geblieben, jetzt aber nix wie angezogen und eingekremt. Das reicht gerade noch für ein schnelles Frühstück bis ich abgeholt werde für die Tagestour zu den Wasserfällen.
Zusammen mit 10 anderen (aus Italien, Brasilien und Argentinien) geht es wieder zum Park. Im Gegensatz zur Vollmondtour muss man bei jeder Tour im Park noch $500 Eintritt zahlen. Wow, die holen es hier echt von den Lebenden...
Genau wie am Vorabend geht es mit der kleinen Schmalspurbahn zur Hauptattraktion, dem "Garganta del Diablo" oder auch "Teufelsschlund". In der kleinen Bahn sitzt man wie die Ölsardinen. Im Mittel schleusen sie hier ~3500 pro Tag durch. 2016 waren es ca. 1,3 Millionen. Damit ist der Park die Hauptattraktion in Argentinien und ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Die Besucherzahlen wachsen jährlich um 5-7 Prozent, wenn ich das richtig verstanden habe.
So sieht der "Garganta del Diablo" dann bei Tag aus und diesmal war ich vorbereitet. Allerdings war es heute nicht annähernd so Nass wie noch 12h zuvor. Um dorthin zu kommen läuft man ca. 1km über Stege die ca. 1,5m-2m über dem Wasser sind. Vor drei Jahren gab es hier eine Jahrhundertflut und die Stege waren 2m unter Wasser! Daraufhin war der Park erst mal 6 Monate geschlossen. Hier ein Bild der Überbleibsel.
Was man hier auch viel sieht sind Nasenbären. Große, kleine, junge, alte, ganze Familien davon. Und schlau wie sie sind haben die erkannt, dass es bei Touris oft was zu holen gibt. Die steigen dir hier in den Teller, bzw. Räumen dir den Rucksack lehr wenn du nicht aufpasst. Wenn du dann den Fehler machst und versuchst das zu verhindern, dann fehlt schon mal der Arm... Nein, ganz so schlimm ist es nicht aber die haben große Zähne und wenn die zubeisen sind schon ein paar Stiche fällig.
Zum ersten mal hab ich auch Affen in freier Wildbahn gesehen, cool.
Auf Grund der vielen Regenfälle in Brasilien ist der Wasserstand sehr hoch und aus vielen kleinen Wasserfällen sind wenige Große geworden, beeindruckend.
Freitag war der letzte Tag in der Schule. Juhu, Ferien!!! Ich muss schon sagen, der Unterricht hat mich ganz schön geschlaucht... Sprachen sind ja nicht so meine Stärke (jaja, Rühbe, Kretze... lacht ruhig). Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht. Das lag vor allem an der tollen Gruppe, inklusive Lehrerin.
Nach der Schule bin ich noch kurz Mittagessen gegangen und dann ab ins Hostel um die Rucksäcke zu packen... Irgendwas muss ich loswerden aber ich
Dann gings mit dem Taxi nach Retiro. Das ist ein großer Busbahnhof. Den könnt ihr euch wie ein Flughafenterminal vorstellen. Nur, daß hier eben unzählige Bus die Hauptstadt in alle Richtungen verlassen.
Hier seht ihr das hintere Drittel! Die Busse kommen und gehen hier im Minutentakt und werden auch genau wie am Flughafen auf Bildschirmen aufgelistet.
Dann, mit ein paar Minuten Verspätung kam auch mein Bus der Firma "Crucero del Norte". In diesen Bussen gibt es meist drei Kategorien (Cama ist übrigens spanisch für Bett):
- Semi Cama (die einfachste, ähnlich bei uns in einem Reisebus),
- Cama Ejecutivo (Sitze wie in der Business Class im Flugzeug, lassen sich bis 160° neigen und man bekommt Essen und Trinken) und zu guter letzt
- Cama Suite (quasi die erste Klasse mit vollem Service und noch mehr Platz).
Also die junge Frau war so knappe 160cm groß, aber mit Schuhen 170cm, ich übertreibe echt nicht. Ich hatte echt Sorge, dass sie sich die Haxen bricht. Naja, als es dann Essen gab hatte sie Schuhe ohne Absatz angezogen. Respekt vor der Leistung dieser Frau die den ganzen Service alleine geschmissen hat.
Vor dem Essen gab es einen Whisky, so man denn wollte, dann essen wie im Flugzeug, genau so ereignislos :-| Danach auf Wunsch noch ein Gläschen Sekt, Wein oder sonstiges. Bei mir ne Dose Bier zum Essen :-) Mit den Sitzen und der Verpflegung habe ich dann auch die 18h gut rumbekommen. Es gab zwar auch Filme aber leider bei mir am Platz der Stecker defekt wodurch ich keinen Ton hatte und das WLAN an Bord hat leider auch nicht funktioniert aber was solls.
Das tolle, wenn man mit dem Bus unterwegs ist, man sieht viel von der Landschaft. Man sieht die ganzen gerodeten Flächen die früher mal Urwald waren. Jetzt stehen dort meist Nadelbäume die als Telefonmasten herhalten müssen oder zu Papier werden. Die Straße ist, wie soll ich das sagen, eine Holperpiste. Nur in Stadtnähe erinnert sie an eine Autobahn, der Rest war eher wie die A8 zwischen Stuttgart und Pforzheim bevor sie neu gebaut wurde. Ihr erinnert euch sicher an die Betonplatten...
Und sobald man die Stadt verlässt werden die Ortschaften und die Häuser deutlich einfacher und die Dächer sind dann oft aus Wellblech.
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Samstag, 02.12.2017
Gegen 13:45 sind wir dann in Puerto Iguazu angekommen. Beim aussteigen hat mich fast der Schlag getroffen, 30° und vermutlich 70-80% Luftfeuchtigkeit, wow.
Dafür bin ich in einem netten Hotel untergebracht das mitten im Regenwald liegt. Da laufen einem dann schon mal größere Echsen, ein Jungtier mit 30cm, über den Weg, klasse :-) Es hat auch einen Pool aber da habe ich nicht genutzt weil ich voll im Stress bin.
Wie gesagt, gegen 14:30 war ich im Hotel, dann etwas zu Mittag gegessen. Dann kam auch schon der Typ vom Reisebüro und ich habe noch die Vollmondtour für die Wasserfälle für den selben Tag gebucht, Abfahrt 19:30. Im Nachhinein vielleicht ein wenig zu Optimistisch gleich am ersten Tag mit so einem Progamm anzufangen. Ich habe ja Sonntag gleich wieder Programm.
Leider habe ich nur noch Platz in der 3. und somit späten Tour bekommen. Das war ein wenig schade, da der Mond schon sehr hoch stand und ich ihn nicht mehr wirklich gut aufs Bild bekommen habe. Das ist auf jeden Fall ein toller Anblick und ein feuchter dazu. Die Wasserfälle haben ihr eigenes Mikroklima und an diesem Abend blieb kein Auge trocken... Leider war ich da nicht gut vorbereitet und man hat auch relativ wenig Zeit, max. 30 min, dann muss man wieder zurück. Nichts desto trotz ein toller Abend. Gegen Mitternacht war ich dann wieder im Hotel.
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Sonntag, 03.12.2017
06:45, mein Wecker klingelt, die spinnen doch! Ich bleib noch liegen, is noch ewig hin bis 7:45... Verdammt, 07:05, wo ist nur die Zeit geblieben, jetzt aber nix wie angezogen und eingekremt. Das reicht gerade noch für ein schnelles Frühstück bis ich abgeholt werde für die Tagestour zu den Wasserfällen.
Zusammen mit 10 anderen (aus Italien, Brasilien und Argentinien) geht es wieder zum Park. Im Gegensatz zur Vollmondtour muss man bei jeder Tour im Park noch $500 Eintritt zahlen. Wow, die holen es hier echt von den Lebenden...
Genau wie am Vorabend geht es mit der kleinen Schmalspurbahn zur Hauptattraktion, dem "Garganta del Diablo" oder auch "Teufelsschlund". In der kleinen Bahn sitzt man wie die Ölsardinen. Im Mittel schleusen sie hier ~3500 pro Tag durch. 2016 waren es ca. 1,3 Millionen. Damit ist der Park die Hauptattraktion in Argentinien und ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Die Besucherzahlen wachsen jährlich um 5-7 Prozent, wenn ich das richtig verstanden habe.
So sieht der "Garganta del Diablo" dann bei Tag aus und diesmal war ich vorbereitet. Allerdings war es heute nicht annähernd so Nass wie noch 12h zuvor. Um dorthin zu kommen läuft man ca. 1km über Stege die ca. 1,5m-2m über dem Wasser sind. Vor drei Jahren gab es hier eine Jahrhundertflut und die Stege waren 2m unter Wasser! Daraufhin war der Park erst mal 6 Monate geschlossen. Hier ein Bild der Überbleibsel.
Was man hier auch viel sieht sind Nasenbären. Große, kleine, junge, alte, ganze Familien davon. Und schlau wie sie sind haben die erkannt, dass es bei Touris oft was zu holen gibt. Die steigen dir hier in den Teller, bzw. Räumen dir den Rucksack lehr wenn du nicht aufpasst. Wenn du dann den Fehler machst und versuchst das zu verhindern, dann fehlt schon mal der Arm... Nein, ganz so schlimm ist es nicht aber die haben große Zähne und wenn die zubeisen sind schon ein paar Stiche fällig.
Zum ersten mal hab ich auch Affen in freier Wildbahn gesehen, cool.
Auf Grund der vielen Regenfälle in Brasilien ist der Wasserstand sehr hoch und aus vielen kleinen Wasserfällen sind wenige Große geworden, beeindruckend.
Zum Abschluss gab es dann noch eine Tour mit dem Boot direkt bis an die Wasserfälle. Bei den Temperaturen war das echt angenehm und der Bootsführer hat auch sicher gestellt, dass niemand trocken blieb :-)
Auf Spanisch heißt Regenjacke "Impermeable", was soll ich sagen, hier war nichts "Impermeable". Am Ende waren alle bis auf die Unterhosen nass, ein toller Tag :-D
Day 50: Iguazu
Friday, 01. December 2017
Friday was the last day at school. Jipeee, vacation!!! I have to say, the lessons really got to me... Languages aren't really my strong suite as my colleagues may tell you. Well, it was definitely fun. This was due to the great group we were, including our teacher.
After school I went for lunch and then back to the hostel to pack my backpacks... I really have to get rid of some things but am reluctant to do so. After that I took a taxi to Retiro. It's a huge bus station. It's kind of like an airport terminal only for buses leaving the capital in every direction.
Here you can see the back third! Busses arrive here every minute and just like in an airport are displayed on screens.
Then, after some minutes delay my bus operated by "Crucero del Norte" arrived. In these busses you can select between three categories (by the way, Cama is Spanish for bed):
The bus chosen by me only offered Cama Ejecutivo. And just as in a plane there was a, well, bus attendent who attended to our needs.
The jung lady just about 160cm tall, but 170cm with shoes, I'm really not exagerating. I really feared that she would break a leg. Well, as she was serving food she'd slipped into shoes without heels. Respect to the jung lady and how she handeled it all by herself.
Before dinner she served Whisky, if you wanted one. Followed by food similar to that in planes and just as tasty :-| Followed by champagne or wine or whatever if you liked. In my case a can of beer along with my meal :-) With the seats and the food I was able to pass the 18h quite comfortably. They also had movies but the plug in my seat was defective so I had no sound and the Internet access didn't work as well.
The great thing about travelling by bus is that you see so much of the country side. You see all the ground where the jungle was rooted-out. Now there are monocultures of pine trees used for phone masts or paper. The road is, how can I describe this, rather bumpy. Close to the city it's like any good highway but the rest is rather very bumpy. Also as soon as you leave the city the villages and houses get more basic and often times the roofs are made of corrugated sheet metal.
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Saturday, 02. December 2017
Around 01:45 p.m. I arrived in Puerto Iguazu. Getting out of the bus I walked into a wall. 30° and a guesstimated 70-80% humidity, wow.
But I'm staying in a nice hotel in the middle of the rainforest. Here you even have lizards crossing your path, the young ones bein already 30cm long, cool :-) There's also a pool but I haven't used it yet as I'm quite stressed out. As sayed, I was in the hotel around 02:30 p.m. and had some lunch after that. Then the guy from the travel agency showed up and I booked the full moon tour for the same day, departure 07:30 p.m. In hindsight this may have been a little optimistic to start of my first day like that. I have a tour also on Sunday.
Unfortunatedly they only had a place for the third and latest tour available. That was not ideal as the moon was already rather high by that time and I wasn't able to get it on the picture any more. It's certainly a great view and a wet one at that... Unfortunately I wasn't that well prepared and you only have about 30min before you have to return. Anyhow, it was a great evening. Around midnight I was back at the hotel.
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Sunday, 03. December 2017
06:45 a.m. my alarm goes off. Are they crazy?! Just a few more minutes, it's forever until 07:45 a.m. Damn, 07:05, what happend to the time? Now quickly, getting dressed and putting one sunscreen. That's just enough time for a quick breakfast until they pick me up for the day tour to the waterfalls.
Together with 10 others (Italians, Brazilians and Argentinians) I go back to the park. However, today I have to pay $500 entrance fee to the park. Wow, they sure know how to make money...
Just as the night before we take the little train to the main attraction, "Gargnata del Diablo" or the "Devils Throat". In the little train you're sitting like sardines. On an average day they have about 3500 visitors here. In 2016 they had round about 1.3 million visitors. This makes the park the biggest attraction in Argentina and an important economic factor. Visitor numbers continue to grow by about 5-7 percent anually if I've understood this correctly.
This is how "Garganta del Diablo" looks at day and this time I was prepared. However, it wasn't nearly as bad as it had been 12h earlier. To get there you have to walk about 1 km on elevated paths. They are about 1.5m - 2m above the water level. About 3 years ago there was a huge flood and the paths were submerged by about 2m! The park had to be closed for 6 months. Here's a picture of the remains.
What you see a lot are coatis. Big, small, jung, old and whole families of them. Smart as they are they have come to acknowledge that tourists often cary food. So they gladly mount tables and benches to step into your plate or rumage through your backpack. If you then make the mistake and try to take it away things get bloody quickly. Well, their teeth are quite long but nothing a few stichers can't fix...
For the first time I've seen monkeys in the wild, cool.
Due to a lot of rain in Brazil the water level is quite high and out of many small waterfalls became a few big ones, impressive.
Friday was the last day at school. Jipeee, vacation!!! I have to say, the lessons really got to me... Languages aren't really my strong suite as my colleagues may tell you. Well, it was definitely fun. This was due to the great group we were, including our teacher.
After school I went for lunch and then back to the hostel to pack my backpacks... I really have to get rid of some things but am reluctant to do so. After that I took a taxi to Retiro. It's a huge bus station. It's kind of like an airport terminal only for buses leaving the capital in every direction.
Here you can see the back third! Busses arrive here every minute and just like in an airport are displayed on screens.
Then, after some minutes delay my bus operated by "Crucero del Norte" arrived. In these busses you can select between three categories (by the way, Cama is Spanish for bed):
- Semi Cama (the cheapest one, similar to Greyhound I guess),
- Cama Ejecutivo (seats as you find them in business class in an airplane, reclineable to 160° including food and beverages) and last but not least
- Cama Suite (basically first class with all the bells and whistles).
The bus chosen by me only offered Cama Ejecutivo. And just as in a plane there was a, well, bus attendent who attended to our needs.
The jung lady just about 160cm tall, but 170cm with shoes, I'm really not exagerating. I really feared that she would break a leg. Well, as she was serving food she'd slipped into shoes without heels. Respect to the jung lady and how she handeled it all by herself.
Before dinner she served Whisky, if you wanted one. Followed by food similar to that in planes and just as tasty :-| Followed by champagne or wine or whatever if you liked. In my case a can of beer along with my meal :-) With the seats and the food I was able to pass the 18h quite comfortably. They also had movies but the plug in my seat was defective so I had no sound and the Internet access didn't work as well.
The great thing about travelling by bus is that you see so much of the country side. You see all the ground where the jungle was rooted-out. Now there are monocultures of pine trees used for phone masts or paper. The road is, how can I describe this, rather bumpy. Close to the city it's like any good highway but the rest is rather very bumpy. Also as soon as you leave the city the villages and houses get more basic and often times the roofs are made of corrugated sheet metal.
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Saturday, 02. December 2017
Around 01:45 p.m. I arrived in Puerto Iguazu. Getting out of the bus I walked into a wall. 30° and a guesstimated 70-80% humidity, wow.
But I'm staying in a nice hotel in the middle of the rainforest. Here you even have lizards crossing your path, the young ones bein already 30cm long, cool :-) There's also a pool but I haven't used it yet as I'm quite stressed out. As sayed, I was in the hotel around 02:30 p.m. and had some lunch after that. Then the guy from the travel agency showed up and I booked the full moon tour for the same day, departure 07:30 p.m. In hindsight this may have been a little optimistic to start of my first day like that. I have a tour also on Sunday.
Unfortunatedly they only had a place for the third and latest tour available. That was not ideal as the moon was already rather high by that time and I wasn't able to get it on the picture any more. It's certainly a great view and a wet one at that... Unfortunately I wasn't that well prepared and you only have about 30min before you have to return. Anyhow, it was a great evening. Around midnight I was back at the hotel.
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Sunday, 03. December 2017
06:45 a.m. my alarm goes off. Are they crazy?! Just a few more minutes, it's forever until 07:45 a.m. Damn, 07:05, what happend to the time? Now quickly, getting dressed and putting one sunscreen. That's just enough time for a quick breakfast until they pick me up for the day tour to the waterfalls.
Together with 10 others (Italians, Brazilians and Argentinians) I go back to the park. However, today I have to pay $500 entrance fee to the park. Wow, they sure know how to make money...
Just as the night before we take the little train to the main attraction, "Gargnata del Diablo" or the "Devils Throat". In the little train you're sitting like sardines. On an average day they have about 3500 visitors here. In 2016 they had round about 1.3 million visitors. This makes the park the biggest attraction in Argentina and an important economic factor. Visitor numbers continue to grow by about 5-7 percent anually if I've understood this correctly.
This is how "Garganta del Diablo" looks at day and this time I was prepared. However, it wasn't nearly as bad as it had been 12h earlier. To get there you have to walk about 1 km on elevated paths. They are about 1.5m - 2m above the water level. About 3 years ago there was a huge flood and the paths were submerged by about 2m! The park had to be closed for 6 months. Here's a picture of the remains.
What you see a lot are coatis. Big, small, jung, old and whole families of them. Smart as they are they have come to acknowledge that tourists often cary food. So they gladly mount tables and benches to step into your plate or rumage through your backpack. If you then make the mistake and try to take it away things get bloody quickly. Well, their teeth are quite long but nothing a few stichers can't fix...
For the first time I've seen monkeys in the wild, cool.
Due to a lot of rain in Brazil the water level is quite high and out of many small waterfalls became a few big ones, impressive.
At the end we had a tour with a boat directly to the waterfalls. With temperatures like that it was very welcome and the captains made sure no one stayed dry :-)
The Spanish word for rainjacket is "impermeable", what can I say, nothing was "impermeable" here. At the end we were all wet to our undis, what a great day :-D
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